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THW Jugend

















Jugend übt Personenrettung auf brüchigem Eis

Eine nicht alltägliche Lage erwartete unsere Junghelfer im benachbarten hessischen Schlangenbad. An einem kleinen, zugefrorenen See sollte die Rettung einer verunglückten Peron geübt werden. Anders als auf dem festen, trockenen Land fanden die Jungen eine in unserer Region eher seltene Wintersituation vor. Es war recht kalt an diesem Vormittag. Das komplette Ufergebiet war gefroren und glatt, der See eisbedeckt.

 

 

Der sich als Verletztendarsteller zur Verfügung gestellte Nikolas Kalweit wurde auf einer Bohle auf dem zugefrorenen See „ausgesetzt“. Ausgestattet mit einer Decke, Seilen, Steckleitern und Holzbohlen gingen die Kameraden sofort an die Rettungsaktion. Diese gestaltete sich alles andere als einfach, denn das vereiste Ufer und die an den verschiedensten Stellen sehr brüchige Eisdecke des Sees, ließen die Retter nur langsam zu der verunglückten Person herankommen.

Zur Rettung wurde eine dreiteilige Schiebeleiter benutzt. Um die Auflagefläche zu vergrößern wurde sie mit einer Holzbohle am Kopfende verstärkt. In langsamer und sehr vorsichtiger Kriechbewegung schob sich der Retter auf der Leiter zu der verunglückten  Person. Nachdem der Verunfallte gesichert war, konnte er über die Leiter gerettet werden.


Die Junghelfer waren erstaunt, dass eine solche Rettung einen derart  großen Umfang an Personal und Aufwand bedeutete. Insgesamt waren acht Jungen in die Übung eingebunden. Mit ihnen der neue Gruppenführer Henning Pier, der erstmals in einer Übung seine Führungsqualitäten unter Beweis stellen durfte. Jugendbetreuer Alexander Kehm war mit seiner Gruppe sehr zufrieden.